Dr. med. Claudia Rehfueß
Privatpraxis für Augenheilkunde München West
Homöopathie, Naturheilkunde, Laser-Chirurgie

Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann entwickelt. Sie zeichnet sich durch die gezielte individuelle Arzneimittelwahl nach der Ähnlichkeitsregel „similia similibus curentur“ = „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“ aus.

Wie wirkt Homöopathie?

Das Ziel der homöopathischen Behandlung ist, eine aktive Hilfe zur Selbstheilung des Körpers zu geben. Dabei behandeln wir immer den ganzen Menschen und nicht nur die Augenerkrankung, womit sich insgesamt das Wohlbefinden des Patienten verbessert.

Bei welchen Augenkrankheiten hilft Homöopathie ?

Glückliche Kinder in der NaturDie Homöopathie wirkt überall da, wo Selbstheilungskräfte noch vorhanden sind.
Dies gilt auch für viele akute Augenerkrankungen wie 

  • Bindehautentzündungen aller Art
  • Gerstenkörner
  • Regenbogenhautentzündungen
  • Hornhautverletzungen
  • Augentraumata

Auch für die meisten chronischen Augenerkrankungen bietet die Homöopathie ein großes Spektrum von Therapiemöglichkeiten: 

Homöopathie wirk zudem unterstützend in der

  • Glaukomtherapie.

Mit einer gezielten homöopathischen Behandlung lassen sich diese Symptome zumeist lindern,
oft sogar vollständig ausheilen.

Schließen sich Schulmedizin und Homöopathie gegenseitig aus?

Anders als die Schulmedizin zielt die Homöopathie nicht auf die Beseitigung von Symptomen. Sie will stattdessen deren "eigentliche" Ursachen heilen, also das, woran der Mensch wirklich leidet. Man nennt die Homöopathie oft auch "sanfte Medizin“, denn die Therapie ist bei qualifizierter Anwendung frei von Nebenwirkungen. Es gibt jedoch medizinische Situationen und das Sehen akut bedrohende Erkrankungen, in denen wir nicht auf die Schulmedizin, fortschrittliche Diagnostik und Mikro-Chirurgie verzichten können und wollen. Aber auch hier nutzen wir die Homöopathie - als sanfte aber wirksame Unterstützung der konventionellen Therapie. Oft können wir so die Dauer schulmedizinischer Behandlungen und deren Nebenwirkungen reduzieren. Bei medizinisch indizierten Operationen (Katarakt, Netzhautoperationen etc.) beschleunigt die Homöopathie die Abheilung und ermöglicht dadurch bessere Sehleistungsergebnisse.

Über alle Behandlungsoptionen klären wir unsere Patienten ausführlich auf. Sie entscheiden mit uns gemeinsam über den für Sie besten Therapieweg.

Wie läuft eine homöopathische Behandlung ab?

Am Anfang einer klassischen homöopathischen Therapie steht eine ausführliche Anamnese, die meist 1,5 bis 2 Stunden dauert. Der Homöopath erfragt die gesamte Krankheitsgeschichte des Patienten seit Geburt, fragt nach Schlafgewohnheiten, Essensvorlieben, etc. und macht sich damit ein Bild der individuellen körperlichen und emotionalen Reaktionen des Patienten auf äußere Reize und Stress. Nach sorgfältiger Auswertung seiner Notizen verordnet der Homöopath dem Patienten ein homöopathisches Medikament, meist in Form einer Einmalgabe von Globuli. Ein zweiter Termin findet meist nach 4 bis 6 Wochen statt, um den Verlauf der Heilung zu beurteilen. Dieses sogenannte Follow-up dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten. Abhängig von Schwere und Dauer der Beschwerden können weitere Termine erforderlich sein. Für dringende Zwischenfragen oder bei intermittierenden Akut-Erkrankungen kann der Patient natürlich jederzeit mit seinem behandelnden Homöopathen Kontakt aufnehmen.

Was kostet eine homöopathische Behandlung?

Alle augenärztlichen und homöopathischen Leistungen werden auf der Basis der aktuell gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. In aller Regel werden diese Kosten von privaten Krankenversicherungen, privaten Zusatzversicherungen und Beihilfestellen vollständig erstattet.

Kosten für Selbstzahler:

Erstanamnese: 160 bis 250 €
Folgeuntersuchung : 60 bis 100 €
Augenärztliche Untersuchung: 30 bis 90 €
Beratung per Email oder Telefon: 10 bis 30 €

 

Veröffentlicht am 13.04.2017